Schematische Aluminium-Verbundfassade mit Unterkonstruktion, Niet und offener Fuge
Mit KI-Unterstützung erstellte, beispielhafte Katalogabbildung; Marke, Abmessungen, Farbe und Oberfläche der Lagerware können abweichen.

System zuerst festlegen

Produktcode, Kern, Dicke, Oberfläche, Charge und freigegebenen Einsatz prüfen. Eine Displayplatte ist nicht automatisch für eine Außenfassade geeignet.

Module, Ecken, Öffnungen, Brandschutz, Entwässerung und Statik vor der Fertigung koordinieren. Maße nicht zwischen fremden Systemen übertragen.

Richtung und Chargen planen

Metallische und gerichtete Oberflächen wirken bei gedrehten Platten unterschiedlich. Pfeile der Schutzfolie in Zuschnitt und Fassadenplan übernehmen.

Chargen gruppieren und die erste Platte an realen Achsen, Fugen und Kantungen trocken anpassen.

Ebene, entwässerte Unterkonstruktion bauen

Konsolen, Anker und Profile nach Lastberechnung und System bemessen. Ein krummes Profil nicht über die Platte geradeziehen.

Hinterlüftungsraum, Brandsperren und Wasserweg erhalten; unterschiedliche Metalle nach Systemvorgabe trennen.

Fest- und Gleitpunkte vorsehen

Aluminium bewegt sich mit der Temperatur. ALUCOBOND nennt etwa 2,4 mm je Meter und 100 K; die tatsächliche Zugabe hängt von Plattengröße und Temperaturen ab.

Festpunkt zur Lagefixierung und zentrierte Gleitpunkte für die Bewegung nutzen. Loch und Abstand aus der konkreten Systemunterlage übernehmen.

Nieten und Schrauben nicht klemmen

Löcher in Platte und Profil mit Lehre zentrieren, entgraten und die Folie unter dem Kopf vor der Montage entfernen.

Vorgegebene Niete oder Schraube verwenden. Platte und EPDM-Scheibe nicht überpressen; Einstellung am ersten Teil freigeben.

Fugen für Bewegung und Wasser planen

Fugenbreite bestimmt Optik, Toleranz, Bewegung und Zugänglichkeit. Bei abgedichteten Fugen Geometrie, Primer und Hinterfüllung des Dichtstoffherstellers einhalten.

Offene Regenschutzfugen nicht wahllos versiegeln. Hinterprofile und Entwässerung gehören zum System; Achse und Breite in jeder Reihe prüfen.

Folie entfernen und Übergabe dokumentieren

Schutzfolie ist nur vorübergehend. Nach der Montage innerhalb der Herstellerbedingungen entfernen; Befestigungsbereiche vorher freilegen.

Richtung, Farbgleichheit, Schäden, Wölbung, Fugen, Befestiger und Abläufe bei unterschiedlichem Licht prüfen und Chargen sowie Fotos dokumentieren.

Plattenrichtung sichern, berechnete Unterkonstruktion montieren, Wärmebewegung mit Fest- und Gleitpunkten aufnehmen, Befestiger zentriert und klemmfrei setzen sowie Fugen, Entwässerung und Folienabzug kontrollieren.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Bei tragenden sowie brand-, dämm- oder sicherheitsrelevanten Anwendungen sind die Planung des Fachingenieurs, die technischen Herstellerunterlagen und die geltenden Vorschriften maßgeblich.