
Das richtige Fertigmaß ist entscheidend
Vor dem Messen Einbaulage, Öffnungsart und Demontageweg festlegen. Griffe, Rollläden und Beschläge prüfen.
Breite und Höhe an mehreren Stellen messen und das vom Profilsystem vorgegebene Spiel verwenden.
1. Montageart festlegen
Klären, ob der Rahmen in der Laibung, auf der Fläche oder in einer Schiene sitzt. Feste, angeschlagene und Schieberahmen brauchen unterschiedliche Teile.
Maße in Millimetern und eindeutig als Breite und Höhe dokumentieren.
2. Profil, Ecken und Keder abstimmen
Nut, Eckverbinder und Kederdurchmesser müssen zusammenpassen; auch die Gewebedicke zählt.
Glasfaser-, Aluminium-, Haustier- und Feinmaschengewebe unterscheiden sich in Steifigkeit und Luftdurchlass.
3. Profile vorbereiten und schneiden
Beim Zuschnitt die Einstecktiefe der Eckverbinder berücksichtigen und zuerst eine Probecke bauen.
Mit geeignetem Werkzeug, Anschlag und Augenschutz schneiden; Späne und Grate aus der Nut entfernen.
4. Rahmen rechtwinklig montieren
Auf ebener Fläche zusammenbauen und beide Diagonalen vergleichen. Abweichungen vor dem Bespannen korrigieren.
Schrauben für Scharniere und Griffe dürfen nicht in die Kedernut ragen.
5. Gewebe gleichmäßig spannen
Gewebe mit Zugabe zuschneiden und den Fadenlauf ausrichten. Nicht sofort übermäßig straff ziehen.
Spannung schrittweise über gegenüberliegende Seiten verteilen; Falten durch partielles Lösen des Keders korrigieren.
6. Keder einrollen
Eine Kederrolle verwenden. Bei zu hohem Widerstand Durchmesser, Gewebedicke und Grate prüfen.
Vor dem Beschneiden auf eingezogene Profile und offene Ecken achten.
7. Überstand sicher schneiden
Gewebe außen am Keder sauber abschneiden, ohne Profil oder Haltekante zu beschädigen.
Lose Fäden und scharfe Drahtenden entfernen; lokale Wellen vorher nachspannen.
8. Einbau und Wartung
Rahmen ohne Gewalt einsetzen und Fugen, Halter, Scharniere sowie Griffabstand prüfen.
Schonend reinigen und Keder, Ecken, Beschläge und Gewebe regelmäßig kontrollieren.
