
Sichtschutz verändert den Zaun
Die dichte Fläche fängt mehr Wind als ein offenes Gitter. Pfosten, Anker, Geflecht und Befestiger müssen dafür geeignet sein.
Bei exponierten oder öffentlichen Standorten ist eine fachkundige Prüfung wichtig.
1. Träger prüfen
Verbogene Pfosten, lose Füße, Risse, defekte Schweißnähte, Durchhang und Korrosion vor dem Abdecken beheben.
Tore, Bänder und Schlösser freihalten und die größere Windfläche berücksichtigen.
2. Bahnen und Stöße planen
Länge, Höhe, Ecken, Tore und Niveauwechsel messen; Richtung, Farbe, Schäden und Maße prüfen.
Stöße auf stabile Linien legen und Faserrichtung ohne übermäßige Überdeckung ausrichten.
3. Oben vorfixieren
Mit mehreren provisorischen Bindungen ausrichten und die Bahn natürlich entfalten; weder überdehnen noch lose lassen.
Große Rollen zu zweit und nicht bei starkem Wind handhaben.
4. Außenbefestiger wählen
Freigegebene Clips, beschichteten Draht oder UV-beständige Binder verwenden; scharfe Enden von Personen wegführen.
Das Trägernetz greifen, ohne es durch übermäßiges Anziehen zu schneiden.
5. Abstände nicht pauschal wählen
Abstände hängen von Netz, Höhe, Unterkonstruktion, Wind und Herstellerangaben ab; Ränder, Ecken und Stöße stärker beachten.
Kritische Windlasten erfordern geplante Träger und Verbindungen.
6. Schnitte sicher beenden
Schnitt markieren, geeignetes scharfes Handwerkzeug nutzen und Netz vor dem Abtrennen sichern.
Zugang zu Griffen, Zählern, Abläufen und Sicherheitseinrichtungen erhalten.
7. Entwässerung erhalten
Abläufe nicht verdecken und die Unterkante nicht in nasser Erde einschließen.
Pflanzenwachstum, Bewässerung, Grundstücksgrenze und örtliche Regeln beachten.
8. Nach Sturm kontrollieren
Ausrichtung, Stöße, Ecken, Tore und Binder bei Abnahme prüfen und fotografieren.
Lose Binder, gerissenes Netz, geneigte Pfosten oder bewegte Anker ursächlich beheben.
