Beispielhafte KI-unterstützte Abbildung von Metall-Trenn- und Schruppscheiben neben einem Winkelschleifer mit Schutzhaube
Mit KI-Unterstützung erstellte, beispielhafte Katalogabbildung; Marke, Abmessungen, Farbe und Oberfläche der Lagerware können abweichen.

Trenn- und Schruppscheiben sind nicht austauschbar

Dünne Trennscheiben arbeiten im Schnitt, Schruppscheiben tragen Material an der Fläche ab. Seitliche Belastung einer Trennscheibe ist gefährlich.

Kennzeichnung und Anleitung von Scheibe und Maschine sind verbindlich; nicht jede Scheibe eignet sich für jeden Werkstoff.

1. Abmessungen und Drehzahl lesen

Durchmesser, Stärke und Bohrung müssen passen. Niemals die Schutzhaube für eine größere Scheibe entfernen oder Beilagen improvisieren.

Die zulässige Scheibendrehzahl darf nicht unter der Leerlaufdrehzahl der Maschine liegen. Unlesbare Scheiben nicht verwenden.

2. Scheibe, Werkstoff und Arbeit abstimmen

Trenn-, Schleif- und Fächerscheiben nur gemäß ihrer Kennzeichnung einsetzen.

Aluminium, Edelstahl, Baustahl und beschichtete Flächen können unterschiedliche Schleifmittel verlangen.

3. Richtig lagern

Trocken, sauber, ohne Biegebeanspruchung und große Temperaturschwankungen lagern; Originalverpackung und Lagerrotation nutzen.

Ablauf- und Rückverfolgbarkeitsangaben beachten und nicht identifizierbare Scheiben aussortieren.

4. Vor jedem Einsatz prüfen

Gerissene, ausgebrochene, verzogene, feuchte oder angeschlagene Scheiben ablehnen.

Schutzhaube, Seitengriff, Spindel, Flansche, Kabel und Werkstückspannung prüfen; Funken von Brennbarem weglenken.

5. Stromlos montieren

Stecker oder Akku trennen, Spindel und Flansche reinigen sowie Pfeil und Flanschlage nach Anleitung beachten.

Nicht überziehen; anschließend außerhalb der Scheibenebene einen kurzen Leerlauftest durchführen.

6. Biegen und Klemmen vermeiden

Maschine beidhändig führen, die Trennscheibe nicht seitlich schleifen lassen und im Schnitt nicht verdrehen.

Werkstück so unterstützen, dass der Schnitt nicht schließt, und die Maschine erst nach Stillstand ablegen.

7. PSA und Arbeitsbereich planen

Augenschutz und Gesichtsschutz sowie geeigneten Gehör-, Hand-, Kleidungs- und Atemschutz verwenden.

Staub absaugen oder lüften, Brennbares entfernen und auf verzögerte Entzündung durch Funken achten.

8. Nach der Arbeit kontrollieren

Neu beschädigte oder ungleichmäßig verschlissene Scheiben nicht einlagern; Herstellerkriterien zum Aussondern beachten.

Schnittkanten entgraten und beschädigten Farb- oder Zinkschutz separat instand setzen.

Eine sichere Scheibe passt bei Durchmesser, Bohrung und Drehzahl, ist für Werkstoff und Arbeit gekennzeichnet, unbeschädigt und mit zugelassenen Flanschen unter der Schutzhaube montiert.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Bei tragenden sowie brand-, dämm- oder sicherheitsrelevanten Anwendungen sind die Planung des Fachingenieurs, die technischen Herstellerunterlagen und die geltenden Vorschriften maßgeblich.