
Der erste Pfosten bestimmt das letzte Paneel
Paneelbreite ist nicht automatisch Achsmaß; Halter, Pfosten und Toleranz ergeben das Modul.
Abstand und Fundament hängen von Höhe, Wind, Boden, Beschichtung und Toren ab.
1. Grenze und Leitungen prüfen
Rechtsgrenze und Vorschriften klären und unterirdische Leitungen vor dem Aushub orten.
Enden, Ecken, Tore, Sichtlinie und Geländehöhen festlegen.
2. Achsen mit Originalteilen ermitteln
Ein Paneel mit zwei Pfosten und echten Haltern probeweise montieren und Mitte-Mitte messen.
Gesamtlänge vorher aufteilen und zugeschnittenes Endfeld einschließlich Korrosionsschutz planen.
3. Ecken und Tore separat auslegen
Eck- und Endpfosten tragen einseitige Kräfte; Torpfosten zusätzlich Gewicht, Moment, Stoß und Wind.
Beschläge, Antrieb, Leitungen und Entwässerung vor dem Betonieren koordinieren.
4. Einbetonierte Pfosten bemessen
Fundament nach Höhe, Abstand, Wind, Boden, Frost und Wasser planen, nicht nach einem Pauschalmaß.
Zweiachsig abstützen, Wasser ableiten und Beton ausreichend erhärten lassen.
5. Fußplatten nur auf geeigneten Beton dübeln
Dünner Estrich und beschädigte Kanten sind ungeeignet; Einbindetiefe und Randabstand berechnen.
Platte vollflächig setzen, Bewehrung orten und Montagevorschriften des Ankers einhalten.
6. Jedes Feld kontrollieren
Schnur für Flucht, Wasserwaage oder Laser je Pfosten verwenden und Summenfehler vermeiden.
Bodenabstand halten und Klemmen gleichmäßig anziehen.
7. Beschichtung schützen
Schnitt und Schweißung nach Herstellersystem ausbessern.
Metalle kompatibel wählen und Verbindungen, Fundamente, Wasser sowie Tore warten.
Checkliste
Prüfen:
- Grenze und Leitungen
- Reales Modul
- Ecken und Tore
- Wind, Boden und Fundament
- Einbetonierung oder Anker
- Erhärtung und Lot
- Paneel und Halter
- Ausbesserung und Wartung
