
Die Dicke allein reicht nicht
Massiv-, Steg- und Profilplatten erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Definieren Sie Regenschutz, Tageslicht, Sicht, Dämmung oder Schutzfunktion.
Dach- und Fassadenlasten, Spannweiten und Anschlüsse müssen geplant werden. Schlagzähigkeit bedeutet keine Begehbarkeit.
1. Massiv- oder Stegplatte gezielt wählen
Massivplatten bieten glasähnliche Sicht; Stegplatten können leichter sein und besser dämmen. Mehr Kammern sind nicht automatisch in jeder Hinsicht besser.
Verwenden Sie die Lasttabellen des Herstellers für Produkt, Dicke, Breite und Auflagerabstand.
2. Markierte UV-Seite nach außen
Viele Platten besitzen einseitigen, markierten UV-Schutz. Diese Seite muss zur Sonne zeigen; beidseitige Ausführungen sind anhand des Datenblatts zu bestätigen.
Markieren Sie Zuschnitte, damit die Orientierung erhalten bleibt.
3. Licht und solaren Wärmeeintrag vergleichen
Klar, Bronze, Opal und Sonnenschutzfarben unterscheiden sich bei Licht, Blendung und Wärme. Vergleichen Sie Werte desselben Produkts.
Ausrichtung, Lüftung und Verschattung gehören zur Komfortplanung.
4. Wärmeausdehnung zulassen
Platten nicht einklemmen oder Schrauben überziehen. Vorgaben für Spiel, Bohrungen, Überlappung, Scheiben und Dichtungen einhalten.
Profile und Dichtungen müssen zur Plattendicke passen; beliebiges Silikon ersetzt kein Systemdetail.
5. Entwässerung und Kammern planen
Mindestneigung und Herstellerdetails für Traufe, Wand, First und Rinne beachten.
Stege in Entwässerungsrichtung führen und obere sowie untere Kante mit den vorgesehenen Bändern und Profilen schließen.
6. Bearbeitung und Reinigung
Trocken, flach und ohne Hitzestau lagern. Beim Sägen abstützen und Späne entfernen.
Weiche Tücher und freigegebene milde Reiniger verwenden; chemische Verträglichkeit prüfen.
Anfragedaten
Angeben:
- Anwendung und Maße
- Massiv, Steg oder Profil
- Dicke, Farbe und Lichtziel
- UV-Schutz
- Neigung, Auflager und Lasten
- Zuschnitt und Kammerverlauf
- Profile, Schrauben, Dichtungen und Bänder
- Lagerung und Reinigung
